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Sonntag, 3. Januar 2021

Wöllaner Nock

Gestern hat es in Oberkärnten wieder kräftig geschneit, vorfreudig fahren wir Richtung Arriach. Aber dem Ortszentrum fahren wir auf eine völligen Schneefahrbahn bergwärts. Es sind noch ein paar Kilometer bis Oberwöllan, wo wir (Paul und ich) uns mit Jakob, Robi, Kathi und Lorenz treffen. Nachdem wir doch noch einen Parkplatz im tiefen Schnee gefunden haben, wandern wir zuerst in dichtem Nebel die Straße entlang bis zum Gehöft Rauter. 


Kurz danach überschreiten wir die Nebelobergrenze und die Sonne strahlt vom blauen Himmel. Immer den relativ flachen Forstweg folgend geht es in nördlicher Richtung durch den tief verschneiten Wald.


Unterhalb der Wegerhütte steigen wir dann in feinen Kehren über freie Almflächen bergwärts. Am steilen Hangfuß des Wöllaner Nocks sehen wir bereits zwei kleine nach Südwesten abgegangene Schneebretter. Wir beschließen nicht weiter zu gehen und genießen erst mal eine Pause.

 


 


Und obwohl das Gelände nicht besonders steil ist, bietet die Abfahrt einige sehr schöne Hänge - ein Genuss.


 


Freitag, 1. Januar 2021

Mirnock

Gut ausgeschlafen starten wir unsere Neujahrsskitour mit Michi um halb zehn beim "Spieler" oberhalb von Mooswald. Durch den tief verschneiten Wald geht es gleich recht steil bergan, leider zieht es vom Süden her recht rasch zu - mit Sonnenschein wird es heute wohl nichts werden. Nach einer Stunde erreichen wir die Neugartenhütte. Danach folgt noch ein kurzes Stück durch den Wald bevor wir die Gotzeralm erreichen.

 


Das Gelände ist hier relativ flach und je höher wir kommen, desto stärker bläst der Südwind. Die letzten 100hm bis zum Gipfel sind richtig unangenehm, es ist nebling und stürmisch. Unser Aufenthalt am Mirnock-Gipfel dauert daher genau so lange, wie wir benötigen, um die Felle im Rucksack zu verstauen.  Die Abfahrt entschädigt uns aber locker dafür. Unverspurte Hänge (vlt. etwas zu flach) und auch das Wetter hat sich etwas gebessert.





Wir finden auch einige recht kuze, aber steile Passagen und mit einem Lächeln im Gesicht sind wir um halb eins wieder beim Parkplatz & genießen ein Neujahrsbier.

Mittwoch, 30. Dezember 2020

Mallnock

Am Parkplatz der Brunnach Bahn in St. Oswald herrscht schon reger Betrieb, als wir (Markus, Paul, Lorenz, Tomo, Jakob, Robi, Stefan, Leo und ich) kurz nach halb zehn unsere Skier anschnallen. Unser Ziel ist der Mallnock, zuerst geht es über Wiesen und durch lichten Wald Richtung Brunnachhöhe.



Sonne und Wolken wechseln sich ab, aber es ist nicht kalt wir kommen gut voran. Von der Brunnachhöhe führt der Weg nun in norwestlicher Richtung leicht bergab, ehe der Anstieg zum Mallnoch Gipfel beginnt. Paul spurt in vorne feine Kehren und bald stehen wir vor dem verschneiten Gipfelkreuz.



Nach ausgiebiger Pause fahren in südlicher Richtung entlang des Kammes ab, bevor einen taumhaften Hang nach Südwesten Richtung Wegerbach nehmen.Wir queren den Bach, um bald danach zu erkennen, dass es besser ist wieder ein Stück aufzusteigen und weiter westlich ganz ins Tal abzufahren. Die Spur macht natürlich wieder Paul...




Wir genießen die weitere Abfahrt, die uns direkt bis zum Parkplatz bringt. Zum Abschluss gibt es ein "Outdoor-Punti" in BKK.


Sonntag, 20. Dezember 2020

Peitlernock

Mit Tomo und Michi geht es heute in die Innerkrems, genauer gesagt zur Mautstelle, der im Winter gesperrten Nockalmstraße. Tomo mit nagelneuem Material, ich zumindest mit meinen neuen Skiern. Zuerst wandern wir recht flach entlang der Nockalmstraße bis zum Nockalmhof. Hier verlassen wir die Straße und steigen durch lichten Wald Richtung Bärengrubenalm. Hier wenden wir uns Richtung Südosten und steigen recht steil zum Gipfelgrat auf.




Bei herrlichem Sonnenschein und leichtem Wind geht nun am Grat entlang bis zum Gipfel des Peitlernoch auf 2244m. Abfellen, umziehen, sich stärken und die wunderbare Aussicht  - im Norden bis zum Dachstein, im Süden bis zum Triglav - genießen.



Obwohl schon recht verspurt, ist die Abfahrt im oberen Bereich noch wirklich ein Genuß, in den nordexponierten Hängen gibt es noch feinen Puvlerschnee. Über die Nochlamstraße geht es dann zurück zum Parkplatz, wo uns Michi mit einer steierischen Überraschung (Puntigamer) belohnt.




Montag, 7. Dezember 2020

Kornock

Dieses Wochenende hat ein gewaltiges Italien-Tief jeden Menge Schnee nach Kärnten - besonders in Oberkärnten - gebracht. Mit Lissi und Paul wollen wir daher den "Fenstertag" nutzen, um unsere ersten kleine Skitour zu machen. Ziel ist die Turrach, wo es laut Wetterbericht relativ schön sein soll.  Als wir nach einer Stunde Fahrzeit in der Nähe der Talstation der Kornockbahn einparken, wird klar, dass wir mit unserer Idee nicht ganz allein waren. 

Lissi, heute mit nagelneuem Equipment, muss sich noch ein bisschen mit ihrer Bindung vertraut machen, aber nach wenigen Minuten wandern wir in westlicher Richtung gemütlich bergauf. Wir müssen nicht selber spuren, was bei dieser Neuschneemenge wirklich ein Vorteil ist.



Den blaue Himmel ist nur zum Teil sichtbar, mit Sonnenschein wird es heute wohl nichts werden. Aber das "Winterwonderland" entschädigt uns locker dafür. 



Je näher wir dem Gipfel kommen, desto schlechter wird das Wetter und beim Abfellen am Kornock stehen wir komplett im Nebel. Die Abfahrtsbedingungen sind dementsprechend eher bescheiden, wir halten uns mehr oder weniger an unsere Aufstiegsspur.



Zurück beim Parkplatz schneit es richtig intensiv, Lissi und ich überstimmen Paul, der noch einmal aufsteigen will. Immerhin - die Tourensaison ist eröffnet.

Samstag, 28. November 2020

Bretthöhe

Der Nebel hat Klagenfurt weiter fest im Griff, unsere heute Flucht-Tour führt in die Nockberge, genauer gesagt auf die Bretthöhe. Wir biegen mit dem Auto von der Turracher Straße ab und parken in Saureggen auf 1500 m Seehöhe. Im Schatten ist es frostig kalt aber nach gut zehn Minuten wandern geht die Sonne auf und wärmt uns spürbar. Der Weg steigt zuerst in einigen Kehren sanft nach Norden an, ab der oberen Vastlhütte wird es dann zusehends steiler. Nachdem wir die Baumgrenze erreicht haben, wandern wir in exakt in nördlicher Richtung bis zur Gruft (2232m Gipfel #1) - unser erster Gipfel des Tages.


Danach geht steil hinab zum Weitentalsattel, um gleich darauf in nordöstlicher Richtung bis zur Kaserhöhe(2318m - Gipfel #2) aufzusteigen. 


In den sonst immer recht windigen Nockbergen ist es heute fast windstill und für Ende November angenehm warm. Das gilt auch für unseren heutigen Gipfel #3 - die Hoazhöhe. 

 

Wir wandern nun wieder einmal 100 hm in östlicher Richtung steil bergab, bevor wir die Bretthöhe (2302m - Gipfel #4) erklimmen. Wir machen eine gemütliche Jausenpause in der warmen Sonne. 

Um irgendwann wieder zum Ausgangspunkt zurückzukommen wenden wir uns nun nach Süden und wandern über den Torer zum Großen Speikkofel (2270m Gipfel #5). 

 


Den kleinen Bruder (Speikkofel) lassen wir sozusagen links liegen und wandern  in südwestlicher Richtung zuerst über steile Wiesen, dann über einen recht eisigen Forstweg zum Moritzsattel und von dort hinab nach Saureggen.






Freitag, 27. Dezember 2019

Innerkrems - Grünleitennock

Da in den Karawanken noch immer fast kein Schnee liegt, fahren wir (Eva, Paul, Stefan und ich) in die Innerkrems, genauer gesagt zum Parkplatz beim Feuerwehrhaus am Beginn der Nockalmstraße. Noch im Ort Krems war die Schneehöhe sehr bescheiden, aber hier liegt genug Schnee, außerdem hat es offenbar in der vergangenen Nacht nochmal 15-20 cm geschneit. Der Weg startet angenehm flach, erst im Bereich der Kesselgrubenalm wird es etwas steiler.

Kesselgrubenalm

Wir passieren die Jauchzhütte und gehen ein paar hundert Meter am Pistenrand entlang. Dann wendet sich der Spur nach Südosten und nach einer langen Querung und einem kurzen Steilstück stehen wir am Gipfel. Zu unserer Verwunderung ist das Gipfel-Gasthaus geschlossen (dem Skigebiet Innerkrems geht es wirklich nicht gut). Wir fellen ab fahren über schöne Hänge zur Jauchzahütte ab. Nach ausgiebiger Pause gehts weiter ins Tal - auch hier sind einige schönen  Tiefschneepassagen dabei. 








Sonntag, 31. Juli 2016

Kamplnock

Unser eigentliches Ziel ist die Lamprechthütte im Biosphärenpark Nockberge, die man auch mit dem Auto (über Kaning) erreichen kann. Wir machen es uns aber nicht so leicht und starten (kurz nach sechs) bei der Villa Margarethe diekt am Ufer  des Millstätters Sees. Am nördlichen Orstrand von Millstatt beginnt der "Schluchtweg", ein wunderbares Steiglein entlang des Riegerbachs, dessen Rauschen uns nun eineinhalb Stunden lang begleitet. Über die Schwaigerhütte geht der Weg weiter zur Millstätterhütte, wo wir unsre erste Pause machen.

Millstätter Hütte


Gestärkt steigen wir das kurze Stück zum gut besuchten Kampelnock - Kreuz auf. 

Kampelnock-Kreuz

Blick in die Hohen Tauern

Der Gipfel des Kamplenock selbst liegt 500m weiter im Westen und ist 50 m höher, dafür ist das Gipfelkreuz viel kleiner...

Kamplnock

Nach einer ausgiebigen Gipfelrast geht es 500 Höhenmeter (steil) hinab auf den Nöringsattel. Auf einer breiten Schotterstraße wandern wir weiter bis zur Lamprechthütte.  Hier genießen wir eine herrliche Forelle auf der Sonnenterrasse.

Lamprechthütte


Bald brechen wir wieder auf, denn es ziehen immer mehr Wolken auf und wir wird haben mit Christl vereinbart, dass sie uns beim "Magnesit Bergbau" mit dem Auto abholt. Auf dem Weg dorthin kommen sehen wir Eierschammerl "zum Sau-Füttern", wir nehmen aber nur ein paar davon mit.
Christl bringt uns zurück zur Villa Margarethe, dort verwöhnt uns Maria mit Kaffee und Keksen.

Samstag, 25. Juni 2016

Falkert - Klettersteig

Den relativ kurzen, aber schönen Falkert Klettersteig wollten wir schon lange einmal versuchen, heute ist es soweit. Wir (Eva, Konni und ich) treffen uns mit Stefan, Heidi und Jonas am Parkplatz und machen uns gemeinsam auf den Weg. Vorbei am Falkert-See führt der Weg Richtung Falkert-Scharte. Nach 15 Minuten trennen wir uns von Heidi und Jonas, die über den markierten Wanderweg Richtung Gipfel weiterwandern. Wir wenden uns nach Norden und gehen kurz und steil bis zum Einstieg in den Klettersteig.

Die ersten Höhenmeter sind noch relativ einfach, allerdings ist der Fels noch nass vom Regen der vergangenen Nacht. Eva, unsere erfahrenste Klettersteig- geherin, klettert voraus, unmittelbar dahinter Konni. Bald kommen wir zur ersten Schlüsstelle, einer Verschneidung (C/D), für die man doch einiges an Armkraft benötigt. Unter Evas exakter Anleitung meistert Konni diese Stelle , danach wird es wieder einfacher. Wir lassen uns Zeit und genießen die tolle Aussicht.

"...gleich wirds wieder einfacher"

ausrasten und genießen

Der Mittelteil ist dann wirklich ganz gemütlich, wir kommen gut voran, immer öfter scheint jetzt auch die Sonne durch den morgendlichen Nebel. Danach wird der Weg wieder etwas steiler mit ein paar spannenden Passagen, die wir aber ohne Probleme meistern. 



Kurz vor dem Ausstieg geht es noch über eine kleine Seilbrücke und dann sind wir auch schon oben. Wir verstauen unsere Kletter-Utensilien und wandern 10 Minuten bis zum Falkert Gipfel, wo Jonas und Heidi schon seit einiger Zeit auf uns warten.




  



Über die Hundsfeldscharte geht es dann zurück bis zum Parkplatz. Als Belohnung gönnen wir uns ein Backhendl in Untertweng, anschließend machen wir noch Station in Millstatt bei Maria und Leo. Ein erfrischendes Bad im See und ein nicht weniger erfrischendes Bier runden unsre Samstag-Tour ab - herrlich.