Samstag, 4. Januar 2020

Goldeck-Runde

Da Schnee im Süden Österreichs auch dieses Jahr wieder Mangelware ist, müssen wir für unsere erste Jänner Skitour mit der Umlaufseilbahn bis auf eine Seehöhe von 1770m fahren, um wirklich gute Bedingungen vorzufinden. Dafür beginnen wir die heutige Tour gleich mit einer kleinen Abfahrt über die ehemalige "Familienabfahrt". Oberhalb der, heuer geschlossenen Krendlmar Alm fellen wir auf und wandern gemütlich den Weg bis zur Goldeckhütte. Vorbei an der Hütte führt der, nun steiler werdende Weg direkt in südlicher Richtung bis zum Grat. Stefan und ich machen einen kleinen Abstecher zum riesigen Gipfelkreuz des Martennocks.




Dann geht es den Grat zurück Richtung Goldeck-Gipfel. Kurz davor fahren wir aber in südwestlicher Richtung hinunter zum Parkplatz im Seetal, wo wir in der Wieser Hütte einkehren. Wir stärken uns ausgiebig bevor es in westlicher Richtung weitergeht. 




Noch vor der Kapeller Alm wenden wir uns nach Norden und steigen in langen Serpentinen wieder zum Goldeck-Gipfelgrat auf. Oberhalb der Bergstation des Seetal-Liftes fellen wir ab und fahren - über die Pisten des Skigebiets Goldeck bis zum Ausgangspunkt unserer kleinen Runde.



Freitag, 3. Januar 2020

Kärntner Storschitz

Eigentlich wollte wir (Konni, Carla, Paul und ich) heute wieder einmal auf den Obir wandern, aber auf Grund von Forstarbeiten war die Auffahrt zur Eisenkappler Hütte nicht möglich. Kurzfristig entschließen wir uns, auf den Storschitz zu gehen. Wir starten vom Seebergsattel bei angenehmen Temperaturen, der wenige Schnee ist von vielen Wanderern glatt getreten, sodaß das Steiglein teilweise recht rutschig ist. Der Aufsteig über den Krainersteig ist an manchen Stellen mit Seilen gesichert, durch den Schnee sind diese Stellen oft ziemlich glatt. Carla hält sich tapfer und gesteht uns erst am Gipfel, dass sie zuletzt mit zehn Jahren auf einem Berg war.




Den Gipfel des Kärntner Storschitz erreichen wir recht flott und weil es auch hier heroben recht warm ist, können wir Ausblick und Jause genießen. 





Leider versteckt sich die Sonne immer mehr hinter dünnen Wolken, sodass wir uns wieder auf den Rückweg machen. Diesmal geht es in nördliche Richtung hinunter bis auf den Pasterksattel, von dort auf einem Schotterweg zurück auf den Seebergsattel.

Samstag, 28. Dezember 2019

Goldeck wie immer

Die "traditionelle" Goldeck Tour (früher oft auch Skitour) startet wie immer in der "Schattseite", die Wandergruppe wird heuer von Tomo und Eva ergänzt, auch Mario ist wieder mit von der Partie. Und wie immer wandern wir lange Zeit völlig im Schatten, erst ab der "Schwaiger Alm" wirds sonnig. Da der "Krendmarwirt" heuer sein Gasthaus nicht öffnen konnte, wandern wir zur Bergstation der Umlaufseilbahn. Wir kehren bei einer neuen Hütte ebendort ein. Der Aufenthalt in dieser wirklich ungemütlichen Gastwirtschaft bleibt kurz, für den Rückweg gibt es zwei Neigungsgruppen, die Gondelfahrer und die Wanderer. 





Freitag, 27. Dezember 2019

Innerkrems - Grünleitennock

Da in den Karawanken noch immer fast kein Schnee liegt, fahren wir (Eva, Paul, Stefan und ich) in die Innerkrems, genauer gesagt zum Parkplatz beim Feuerwehrhaus am Beginn der Nockalmstraße. Noch im Ort Krems war die Schneehöhe sehr bescheiden, aber hier liegt genug Schnee, außerdem hat es offenbar in der vergangenen Nacht nochmal 15-20 cm geschneit. Der Weg startet angenehm flach, erst im Bereich der Kesselgrubenalm wird es etwas steiler.

Kesselgrubenalm

Wir passieren die Jauchzhütte und gehen ein paar hundert Meter am Pistenrand entlang. Dann wendet sich der Spur nach Südosten und nach einer langen Querung und einem kurzen Steilstück stehen wir am Gipfel. Zu unserer Verwunderung ist das Gipfel-Gasthaus geschlossen (dem Skigebiet Innerkrems geht es wirklich nicht gut). Wir fellen ab fahren über schöne Hänge zur Jauchzahütte ab. Nach ausgiebiger Pause gehts weiter ins Tal - auch hier sind einige schönen  Tiefschneepassagen dabei. 








Sonntag, 8. Dezember 2019

Winterlicher Obir

Nachdem der Feiertagsnebel Klagenfurt fest im Griff hat, beschließen erst um 9:30 den Obir zu besuchen, um vielleicht doch noch etwas Sonne abzubekommen. Die Straße zur Eisenkappler Hütte ist fast schneefrei, der Parkplatz bis auf ein einsames Auto verwaist. Der Steig ist im Wald zum Teil etwas rutschig, aber oberhalb der Baumgrenze ist es oft auch ganz aper. Erst das letzte Drittel wandern wir entlang eines gut ausgetreten Steigleins im Schnee zum Gipfel des Hochobir.





  
 
Im gleisenden Sonnlicht und bei angenhmen Temperaturen genießen wir Tee und Jausenbrot. Wir bleiben eine gute Stunde am Gipfel, ehe wir uns auf den Rückweg machen. Haute hat sich die Nebelflucht wirklich ausgezahlt! 


Samstag, 26. Oktober 2019

Raibler Seespitz

In dichtem Nebel starten wir Klagenfurt und fahren nach Tarvis und von dort weiter zum Raibler See. Kurz nach dem See - Richtung Sella Nevea - parken wir südlich der Straße am Rand eines ausgretrockneten Bachbettes. Hier ist es wolkenlos und frisch (4°C). Entlang des Bachbettes wandern wir vorerst abwärts, dann wendet sich der Weg im Wald nach Westen und steigt nun an. Bei einer Kreuzung wenden wir uns nach links und wandern nun am Weg Nr. 653. Dieser mündet in ein Steiglein, das in vielen kleinen Kehren steil aufwärts führt. Bis zur Scharte "Sella des Lago" (1714m) wandern wir im Schatten, dann wendet sich der Weg nach Osten, die Sonne strahlt vom wolkenlosen Himmel.

Blick nach Norden zum Wischberg
Unterhalb des Grates geht es nunmehr in angenehmer Steigung ostwärts. Vor einer Scharte müssen wir noch rund 50hm absteigen, dann geht es auf der Südflanke einfach bis zum Gipfel.


Wischberg und Raibler See
Mangart & Jalovec

Es ist fast windstill und warm als wir unsere Jausenbrote mit Aussicht auf Mangart und Jalovec verzehren. Der Abstieg über die teilweise steile Auftiegsroute macht wenig Spaß, ausklingen lassen wir unsere Wanderung wie so oft bei einer Pizza in Tarvis.


Samstag, 12. Oktober 2019

Große Sandspitze

Vom "Basislager" in Spittal bis zur Dolomitenhütte benötigen wir mit dem Auto eine gute Stunde. Hier auf 1600m ist es frisch, zügig wandern wir an der Hütte vorbei in südlicher Richtung anfangs auf angenehm flachem Schotterweg. Bald wechseln wir auf einen Steig, nun wird es auch etwas steiler. Auf den Bergen ringsum ist inzwischen die Sonne aufgegangen.


Nach 1,5 Stunden sind wir bei der Karlsbader Hütte, die für dieses Jahr ihre Pforten aber schon geschlossen hat. Nun geht es westwärts weiter, bald teilt sich das Steiglein. Wir nehmen für den Aufstieg den Gebirgsjägersteig, ein netter Klettersteig, der den Aufstieg deutlich verkürzt.




Oberhalb der Schlucht trifft der Steig dann auf den "Ari Schübel Steig", der vom Schartenschartel kommend zur Sandspitze führt. Vor dem steilen Gipfelaufbau müssen wir noch eine schattige Passage mit frischem Schnee meistern, aber nach gut 2,5 Stunden stehen wir mutterseelenallein am Gipfel. 





Blick nach Norden
Blick zum Spitzkofel
Die Fernsicht ist sensationell, ebenso sind es die Temperaturen. Wir genießen beides und natürlich auch unsere Jause. Eine Stunde nach uns erreicht ein Paar aus Slowenien den Gipfel und wir machen uns auf den Rückweg. Über den Ari Schübel Steig geht es zurück zur Karlsbader Hütte, wo sich jetzt viele Wanderer tummeln.

Karlsbader Hütte
Am Rückweg zur Dolomitenhütte