Samstag, 1. April 2017

Monte San Simeone

Direkt im Süden des Mündungsbereiches von Fella und Tagliamento erhebt sich der Monte San Simion (Simeone), mit 1505m ein Berg mittlerer Höhe, von dessen Gipfel man aber beeindruckende Aussichten auf die Julischen und Karnischen Alpen und auf das gewaltige Flussbett des Tagliamento hat. 
Wir parken oberhalb von Bordano, das man von Venzone aus in wenigen Minuten erreicht. Zuerst entlang einer Fahrstraße (die bis auf 1215m hinauf führt, aber sehr eng und kurvig ist), biegen wir bald auf einen netten Steig ab, der recht flott ansteigt. Wir wechseln die Beinkleidung - kurze Hose ist bei fast 20 Grad angesagt - und erreichen nach gut anderthalb Stunden  "San Simeone Alto Piano", wo zu unserer Überaschung etliche Wochenendhäuser stehen.

Kapelle San Simeone

Durch den Buchenwald
Bis zum Gipfel benötigen wir noch ca. 40 Minuten, aber kurz nach Mittag ist es soweit, jetzt haben wir unsere Jause redlich verdient. Wir genießen noch kurz den Sonnenschein, aber es bewölkt sich zusehends und ohne Sonne ist es auch gleich wieder frisch.

noch ein bisschen Sonne

Gipfelbich-Behälter

Blick zum Monte Festa und Tolmezzo
Beim Abstieg möchten wir noch den geschichtsträchtigen Monte Festa "mitnehmen", der direkte Weg über den Grat nach Westen endet jedoch abrupt bei einem Felsabsturz. Wir müssen 200-300 hm über eine steile Rinne absteigen, ehe wir wieder einen Steig erreichen, auf den wir dann gemütlich wieder ins Tal weiterwandern.

Zeugen des 1. Weltkriegs am Monte Festa

Chillout in Venzone

Zum Abschluss genießen wir die Frühlingstemperaturen am Hauptplatz von Venzone, bei Espresso und Cappucino schauen wir noch einmal entspannt hinauf zum Gipfel des San Simeone..





Samstag, 31. Dezember 2016

Silvesterwanderung

Schon wieder ein schneeloser Dezember! Wie schon vor einem Jahr stehen die Tourenschi unbenutzt im Keller - dafür haben wir heuer sogar in Klagefurt beinahe keine Nebeltage gezählt. Das schöne, trockene Winterwetter kann man daher herrlich zum Wandern nutzen. Konni und ich wollen den letzten (wie schon den ersten) Tag des Jahres mit (noch) einer Wanderung auf den beliebten Mittagskogel verbringen. Vom Parkplatz unter der Bertahütte brechen wir um 10 Uhr auf, die geöffnete Hütte ignorieren wir  - zumindest beim Aufstieg. 


Wir wandern bis kurz unterm Gipfel (den wir kurz nach 12 erreichen) im Schatten, aber danach ist es herrlich sonnig und die Aussicht unbeschreiblich schön.

Blick nach Norden


Die Karawanken - Blick nach Osten
Blick zum Faaker See

Blick in die Julischen Alpen

Am Rückweg kehren wir natürlich bei der Bertahütte ein stärken uns mit Fritattensuppe.

Samstag, 17. Dezember 2016

Jauken


Die Jauken ist ein schroffes, längliches Bergmassiv der Gailtaler Alpen im Westen von Kärnten mit fünf Gipfeln zwischen 2110 und 2276 m ü. A. (Quelle wikipedia.org). Um den höchsten Gipfel (Torkofel) zu erklimmen, fahren wir mit dem Auto zum kleinen Kirchlein von Goldberg oberhalb von St. Daniel im Gailtal. Bei Sonneschein nehmen wir das - fast immer - steile Steiglein zur Jaukenalm in Angriff.

unterhalb der Jaukenalm
Blick zum Torkofel
Noch ist angenehm warm, aber jetzt geht es Richtung Grat und ein kalter Südwind weht uns um die Ohren. Das letzte Stück zum Gipfel ist noch einmal steil, hier liegt auf der Nordseite des Grates auch Schnee, aber pünklich beim Läuten der Kirchenglocken im Tal (um 12 Uhr)  stehen wir am Gipfel.

Torkofel
 
Blick nach Westen (Lienz)
Blick noch Osten (Steinfeld)


Bergab geht es über die Aufstiegsroute - wir pausieren bei der winterschlafenden Jaukenalm und genießen unsere Jause auf einem Bankerl vor der Hütte.  Noch vor vier sind wir wieder zurück in Klagenfurt.

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Karstwanderung bei Gabrovizza

Wir nutzen das "verlängerte" Wochenende für einen Ausflug nach Friaul und natürlich wollen wir bei dieser Gelegenheit auch eine klein Wanderung im Karst machen. Wir verlassen die Autobahn bei Sgonico und parken im kleinen Ort Gabrovizza (ca. 12 km westlich von Triest). Kaum haben Gabrovizza verlassen, beginnt eine zerküftete Karstlandschaft mit Dolinen und Strauchvegetation.


Bei angehmer Temperatur wandern wir eine gute Stunde in westlicher Richtung, danach wendet sich der Weg nach Norden, wir machen einen kleinen Abstecher zur Höhle "Grotta Azzura".

Karstformation
Eingang zur "Grotta Azzura"
Im Dörfchen Samatorza kehren wir bei einem Agroturismo ein und genießen die einheimische Kulinarik.


Kurz vor der slowenischen Grenze wendet sich der Weg wieder nach Südosten, wir durchschreiten das Dorf Sales, und eine Stunde später sind wir zurück in Gabrovizza.
Kaki
Steinmauern bei Sales
Canale Grande in Triest


Sonntag, 4. Dezember 2016

Kötschacher Polinik

Schon lange auf unserem Radar ist der Polinik südlich von Kötschach-Mauthen, heute ist es in Klagenfurt wieder einmal nebelig und wir beschließen spontan ins Gailtal zu fahren. Bis zum Parkplatz am Plöckenpass benötigen 1:20 Stunden, als wir aussteigen hat es -3 Grad. Nach wenigen Minuten erreichen wir den Grünsee, hier wendet sich der Weg nach Norden und bald darauf wandern wir in der wärmenden Sonne.
vom Schatten in die Sonne
Der Weg ist recht steil angelegt und bald erreichen wir die untere Spielbodenalm.


Eine halbe Stunde später sind wir bei der oberen Spielbodenalm, wir trinken eiskaltes Brunnenwasser und wandern in nördlicher Richtung zum Spielbodentörl. Hier auf knapp 2100m weht ein frischer Südwind, Zeit Handschuhe, Kappe und eine weitere Jacke anzuziehen. 



Von hier führt der Weg über den Ostgrat zum Gipfel, den wir zu Mittag erreichen. Die Aussicht ist unglaublich schön, für einen längeren Aufenthalt ist es allerdings zu kalt. 

Polinik



Beim Abstieg machen wir auf der oberen Spielbodenalm eine Rast und verzehren unsere Jause mit Blick auf den Kleinen Pal, Cellon und Hohe Warte. 

Cellon und Hohe Warte

Rastplatz bei der Oberen Spielbodenlam



Sonntag, 16. Oktober 2016

Herbstlicher Obir

Heute liegt Klagenfurt wieder einmal unter einer dicken Nebelschicht, da bietet sich eine kleine Wanderung auf den Hochobir natürlich an. Erst weit oberhalb von Bad Eisenkappel erreichen wir die Nebelobergrenze. Im strahlenden Sonnenschein steigen wir in unsere Bergschuhe und machen uns auf zur kurzen Wanderung auf den Obir.

Blick zum Krainer Storschitz
Im Hintergrund die Koschuta
Nach 5/4 Stunden erreichen wir den Gipfel, trinken heißen Tee und bestaunen das Nebelmeer unter uns.






Beim Abstieg kehren wir natürlich bei der Eisenkappler Hütte ein, wo wir noch lange sitzen und Sonne tanken.


Sonntag, 25. September 2016

Gmeineck

Am Gmeineck waren wir vor nicht allzulanger Zeit mit Eva und ihren Freunden (Gemeineck im Winter), heute wollen wir aber das erste Mal von Trebesing aus auf den Spittaler Hausberg wandern. Wir fahren über Trebesing nach Neuschitz und von dort über einen beschrankten Weg bis zur Gamperhütte. Hier sind wir bereits fast an der Waldgrenze und die Aussicht an diesem Herbstmorgen ist traumhaft.
Blick ins Drautal
Vorbei an der Bergfriedhütte führt der Weg in westlicher Richtung und wird zusehends steiler. Bald erreichen wir einen Grat, an dem sich der Weg nach Norden wendet. Die Sonnen strahlt vom wolkenlosen Himmel, wir kommen gut voran. Schon bald erreichen wir den gut besuchten Gipfel des Gmeinecks.
Kurz unterhalb des Gipfels - im Hintergrund die Hochalmspitze
Gmeineck
Blick nach Südosten
Nachdem wir ausgiebig die herrlich waren Temperaturen und die gewaltige Aussicht genossen haben, machen wir uns auf den Rückweg. Wir verlassen aber nach wenigen Minuten die Aufstiegsroute und wandern in östlicher Richtung zum Stoder. Nach einer kurzen Kletterei (gesichert) erreichen wir den kleinen Nachbarn des Gmeinecks. 
Auf dem Weg zum Stoder
Stoder
Von hier geht es in einer gemütlichen Wanderung, fast immer am Grat entlang, hinunter zur Bergfiedhütte, die Ende September - gottseidank - noch geöffnet hat.  Es gibt wunderbare Fleischnudel mit Sauerkraut und natürlich auch Bier.