Sonntag, 5. August 2012

...zum Weißensee

Lange geplant wird heute unsere Wanderung vom Goldeck zum Weißensee Realität. Gemeinsam mit Schwager Mario aus Breitenfurt fahren wir mit der (2.!!) Gondel der alten Goldeckbahn bis zur Mittelstation. Vorbei am GH Krendlmar geht es erst mal bis zur Bergstation der neuen Goldeck-Umlaufseilbahn. Wir überqueren die sommerlich grünen Pisten des Bärnbiss-Lifts und wandern zur Eggerlam. Von hier führt ein netter Steig Richtung Gusenlam, die wir nach etwas mehr als einer Stunde erreichen. Wir missachten die lockenden Blicke des Wirts
wandern gemütlich Richtung Eckwandsattel. Nach und nach wird der Weg steiler, die Sonne tut das Ihre dazu, damit wir gehörig ins Schwitzen kommen. Aber nach einer guten Stunde stehen wir am Sattel und gleich darauf erhaschen wir den ersten Blick auf den Weißensee. Der Weg dorthin ist zwar noch weit (wie man gut sieht), aber die Aussicht auf ein erfrischendes Bad treibt uns ins Tal. Unterhalb der Techendorfer Alm müssen wir öfters "bremsen", wir können an den herrlichen Steinpilzen nicht vorübergehen. Kurz vor halb drei sind wir dann am See - baden, ausruhen, Radler trinken - herrlich. Volkmar und Katrin bringen uns mit dem Auto zurück nach Spittal.

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Samstag, 4. August 2012

Uschowa Runde

Vom "Karawankenexperten" Gernot bekam ich diesen Tipp einer Uschowa Runde. Mit Günter und Konni fahren wir in den Remscheniggraben bei Bad Eisenkappel. Wir parken am Talende unterhalb des Kirchlein St. Margarethen. Am Weg auf die Uschowa trifft man nach etwas mehr als einer Stunde auf die berühmten Felsentore, die auch uns mächtig beeindrucken. Nach den Felsentoren führt der Weg weiter Richtung St. Leonhard. Nach einigen Minuten zweigt ein kaum sichtbarer (nicht mehr gut markierter, aber immer im Schatten verlaufender) Steig nach links ab.
Dieser wird zusehends steiler und ist mit einigen Stahlseilen gesichert. Wir erreichen bald den Gipfel und lassen uns von der Sonne wärmen. Nach gemütlicher Jause steigen wir über die slowenische Seite über die Potocnikhöhle zum Heiligengeistsattel ab. Von dort geht relativ flach die Staatsgrenze entlang und hinab zur beeindruckenden Kirche St. Leonhard. Vier "Kirchenputzerinnen" laben uns mit Schwarzbeerlikör (herrlich). Beim Abstieg zum Parkplatz haben wir noch ein kleines Orientierungsproblem, aber um 1/2 2 sitzen wir beim GH Kupitz und genießen ein Bierchen.

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Samstag, 28. Juli 2012

Im Defreggental

Das Defreggental hab ich zuletzt vor etlichen Jahren im Rahmen eines Schulschikurses besucht. Nach einem tollen Wanderwochenende in St. Jakob, weiß ich, dass ich mit dem nächsten Besuch hier nicht mehr so lange warten werde...

     

Konni und ich erreichen St. Jakob i.D. nach 2 1/2 Stunden Fahrt knapp vor neun Uhr an einem wolkenlosen "Urlaubs-Freitag". Wir parken in Trogach (1650 müA) und beginnen unsre Wanderung mit einem "Raketenanstieg" bis zur Reggnalm, von wo es dann relativ gemütlich bis zur Seepitzhütte geht. Wir lassen diese links liegen und erreichen bald den Oberseitsee (2576m). Der Anstieg zu unserem Tagesziel, der Seespitze (3021m), wird dann noch
einmal richtig steil, aber kurz nach 12 sitzen wir am Gipfel und staunen in die Umgebung. Vendiger, Hochgall, Glockner, die Dolomiten... alle zum Greifen nah. Beim Abstieg stärken wir uns in der Seespitzhütte bevor wir ins sommerlich heiße St. Jakob absteigen. Wir finden ein nettes Quartier und lassen den Tag bei einem gemülichen Abendessen ausklingen.
Das Frühstück am kommenden Morgen gibt es schon um 6:30 und perfekt gestärkt fahren wir ins hintere Defreggental bis zur Oberhausalm. Von hier führt ein schön angelegter Weg zu der im Nationalpark Hohe Tauern gelegenen Jagshausalm. Diese gehört zu den ältesten Almen Österreichs und wurde bereits 1212 urkundlich erwähnt. Allerdings führt unser Weg nicht zu dieser berühmten Alm, sondern biegt im Bereich der Seebachalm steil nach Norden ab.
Nun gehts 1200Hm steil bergauf zum Rotenmanntörl und weiter zur Rotenmannspitze (3077m). Wir treffen keine Menschenseele, weder bei Auf- noch beim Abstieg. Der Aufenthalt am Gipfel bleibt kurz, weil sich Westen die angekündigte Gewitterfront nähert. Zurück im Tal werden unsere Schritte zunehmend schneller und kaum haben wir den Parkplatz bei der Oberhauslam erreicht fallen die ersten Tropfen.

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Samstag, 7. Juli 2012

Hochweißstein (Monte Peralba)

Der Hochweißstein liegt in den westlichen Karnischen Alpen ist fast 2700 Meter hoch und liegt zur Gänze in Italien. Wir fahren von St. Lorenzen im Lesachtal durch das Frohntal bis zum Parkplatz unterhalb der Ingridhütte. Hier starten wir noch vor sieben unsere Wanderung. Die Luft ist frisch und bald erreichen wir das Hochweißsteinhaus. Der Weg führt jetzt relativ steil zum Hochalpjoch, wo wir den Hochweißstein in seiner ganzen Pracht erstmals sehen. Der Gipfel ist von Nebelschwaden versteckt, aber man sieht sofort, der Weg wird nicht flacher.
Ich verstaue meine Stöcke im Rucksack, denn jetzt brauch ich meine Hände um mich am Felsen oder an einer Seilsicherung festzuhalten. Der Gipfelgrat ist bald erreicht, durch Nebelfetzen erhaschen wir einen Blick auf die Calvi Hütte. Wir erreichen den Gipfel, hier gibts neben einem Kreuz auch ein Glocke (die wir läuten) und eine Madonnenstatue. Es ist recht frisch, unsere Jausen-Pause bleibt kurz. Als wir wieder aufbrechen, kommt kurz die Sonne durch und wärmt uns sofort auf. Auf dem Rückweg kehren wir im Hochweißsteinhaus ein - wirklich empfehlenswert.

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Sonntag, 17. Juni 2012

Krainer Storschitz (Storžič)

Eine traumhafte Sonntagvormittagswanderung auf einen der schönsten Aussichtsberge Sloweniens. Konni und ich wollen das herrliche Frühsommerwetter ausnutzen und fahren schon um halb sechs über den Loiblpass nach Trzic und von dort weiter über Lom zur Hütte "Dom pod Storzicem". Wir nehmen den kürzesten Weg zum Gipfel über den Klettersteig durch die Zrelo Rinne. Konnis Bedenken schwinden bald und sie steigt mühelos über sehr gut versicherte Passagen. Viel schneller als gedacht sind wir am Gipfelgrat und nach nicht einmal zwei Stunden
sitzen wir am Gipfel und staunen über das überwältigende Panorama, das sich von hier bietet. Salamibrot und Montasio sind unser Frühstück/Jause, zweiteren haben wir gestern in Tarvis gekauft. Der Gipfel ist gut besucht, der Storschitz kann über zumindest vier offizielle Route erklommen werden. Darüber hinaus gibt auf der Nordseite eine Reihe von Klettertouren unterschiedlicher Schwierigkeistgrade. Wir verlassen den Gipfel in nördlicher Richtung (Skarjev rob).
Zuerst führt der Steig steil bergab ab, dann entlang des Grades nach Norden, später in westlicher Richtung zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Wir stillen unseren Durst auf einer schattigen Bank bei der Schutzhütte "Dom pod Storzicem" und noch vor zwölf sind wir zurück in Celovec.



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Sonntag, 3. Juni 2012

Vertatscha (Vrtača)

Eine kleine Wanderung in den Karawanken wollten Günter und ich am Sonnatg Morgen unternehmen. Mit den Auto bis zum Loiblpass, slowenische Seite, dauert es kaum eine halbe Stunde und kurz nach sieben starten wir los. Während über Klagenfurt die Sonne lacht, geraten wir bald nach der Selenitza Hütte in den Nebel. Bald erreichen wir den Gipfelgrat, hier bläst noch dazu stürmischer Südwind und die Sichtweite beträgt max. 15 Meter. Abstieg auf der Aufstiegsroute. Kurz nach elf sind wir wieder am Loibl.




Sonntag, 27. Mai 2012

Überschreitung Mittagskogel

Immer wieder lohnend ist eine Wanderung auf den Mittagkogel. (Konni und ich waren genau vor einem Jahr über den Normalweg hier oben.) Heute starten wir gemeinsam mit Uschi und Gernot von der Baumgartner Höhe. Über den AV Weg 682 gehts zur ehemaligen Annahütte, von der heute nur mehr die Fundamente sichtbar sind. Von hier in östlicher Richtung entlang der Staatsgrenze auf den Mittagskogel (2146m). Hier oben ist es windig und kühl, unser Aufenthalt bleibt kurz.
Hundert Hm unter dem Gipfel verzehren wir unsre Jause - schnell, denn ist nicht besonders warm. Beim Abstieg über den Normalweg (AV 680) treffen wir viele Aufsteiger und langsam wird es wieder wärmer. Bei Kreuzung südlich der Bertahütte nehmen wir den "Südalpenweg" (AV603) und wandern über eine serpentinenreiche Foststraße in den Gratschenitzengraben. Leider muss man alle Kehren ausgehen wodurch der Abstieg recht lang dauert. Durch den Gratschenitzengraben fließt ein glasklarer Wildach, seine Flanken sind extrem steil - echt sehenswert. Unsre Wanderung endet direkt unter der Autobahnbrücke vor dem Karawankentunnel, wo uns Robert netterweise abholt.





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