Montag, 15. August 2011

Radeln in Bayern


Die Österreich-Umrundung per Rad geht weiter. Heuer am Tourenplan, eine Fahrt von Dornbirn nach Passau. Nachdem ein grenznaher Weg aus orographischen Gründen ausscheidet, entschließen wir uns zu einer Variante über München. Zuerst müssen wir die Hürde überwinden, dass wir aufgrund eines Schienenersatzverkehrs auf der Arlbergstrecke unsere Räder nicht einfach mit dem Zug mitnehmen können. Zu unsrem Glück können wir unsre Drahtesel mit Rail-Cargo vorab zu meinem Freund Jürgen (DANKE!) nach Dornbirn senden. Wir (Felix, Paul und ich) reisen am Donnerstag Abend (Abfahrt 23 Uhr Villach) per Nachzug ins Ländle und sind am Freitag kurz nach 7 Uhr früh in Dornbirn.


Pau & Felix

Start in Dornbirn


berraschend treffen wir am Bahnhof in Villach noch Mark mit Familie, die mit denselben Zug zum Urlaub in die Bretagne aufbrechen. Mark und ich nehmen noch 1/4 bevor wir uns in die gemütlichen ÖBB Kojen verziehen. Unsre Fahrt gen Passau fängt (nach einem Frühstück in der FuZo von Dornbirn) gleich mit einer netten Steigung nach Alberschwende an. Wir durchqueren den Bregenzerwald um Richtung Norden die Grenze nach Deutschland zu überqueren. In Oberstaufen im Allgäu erreichen wir den höchsten Punkt unserer Reise. Von hier gehts (theoretisch) nur noch abwärts. Zumindest stimmt das bis Kempten. Die weiteren Tage werden spannend, anstrengend (für mich) und wunderschön zugleich. Der Wettergottt ist uns hold, lediglich auf den letzten 12 km vor Passau kriegen wir eine kräftige Dusche ab.


Vor Passau noch in den
Regen gekommen


Samstag, 16. Juli 2011

Cima di Terrarossa


Eine denkwürde Wanderung in den Julischen Alpen.Christine, Gabi, Uschi, Konni, Kurt, Peter, Gernot und ich. Die männlichen Mitwanderer haben vor exakt 30 Jahren gemeinsam ihren Präsenzdienst absolviert - im Rückblick eine sehr erlebnisreiche und lustige Zeit. Heute wollen wir mit unseren Herzdamen eine gemütliche Tour auf den Cima di Terrarossa machen und ein bisschen über die alten Zeiten zu quatschen und uns zu erzählen, was uns in den vergangenen 30 Jahre bewegt hat. 






Von den Montasch Almen führt der Weg über die Brazza Hütte und weiter über einen, in gemütlichen Serpentinen angelegten, Weg (aus dem ersten Weltkrieg) bis zum Gipfel.




Hier oben auf 2420 Meter Seehöhe ist es nebelig und saukalt - Peter hat gottseidank einen Marillenschnaps mit. Unser Aufenthalt bleibt kurz, wir wandern den selben Weg wieder zurück und kehren kurz bei der Brazza Hütte ein. Nächster Programmpunkt ist eine kleine aber feine Pizzeria in Tarvis, wo wir uns bei Pizza und Wein laben. Zu Abschluss spazieren wir noch durch Tarvis und Kaufen uns ein "gelato". An einer kleinen Bar im Freien gibts dann noch ein paar wichtige Dinge zu besprechen - darüber später mehr. Ein wirklich toller Ausflug geht um 19 Uhr zu Ende.





Sonntag, 10. Juli 2011

Hochstuhl


Obwohl das Moskitos Sommerfest (ein paar der alten Kicker werden heuer 50) bis spät in die Nacht gedauert hat, stehen Konni und ich um 3/4 6 auf und eine gute Stunde später sind wir am Parkplatz oberhalb der Stouhütte im Bärental. Bei absolut wolkenfreiem Himmel führt unser Weg über die Klagenfurter Hütte zum Bielschitzasattel. Hier müssen wir einige Meter absteigen und der Weg nach Westen liegt jetzt in der prallen Sonne. Über eine rechte steile Schotterstrecke gelangen wir endlich auf die Scharte unterhalb des Hochstuhles.





Von hier sind es nur mehr 10 Minuten zum Gipfel(2225m), der ob des herrlichen Wetters gut besucht ist. Besonders viele Wanderer kommen von der slowenischen Seite, aber auch der Klettersteig von Norden ist heute stark frequentiert. Wir verdrücken unsere Salamibrote mit herrlicher Aussicht nach Süden, das Triglav Massiv und der Bled-See sind nur zwei Highlights davon.





Am Rückweg kehren bei der Klagenfurter Hütte ein. Bei nun mehr richtig heißen Temperaturen wandern wir talwärts - zu Hause gibts Spaghetti mit Lachs.

Sonntag, 26. Juni 2011

Berlin


Einen lange gehegten Wunsch erfüllen wir uns heuer im Juni. Berlin, pulsierende Hauptstadt des wiedervereinten Deutschlands wollen wir mehr als 20 Jahre nach dem Mauerfall besuchen. Babsi und Michi (mit denen wir 10 Jahre zuvor in Rom waren) begleiten uns. Mit dem Flieger von Klagenfurt ein Katzensprung überrascht mich Berlin in allen Belangen extrem positiv. Viele junge Leute, imponierende neue (und alte) Architektur und überall noch Spuren aus der Zeit getrennten deutschen Staaten. 












Abends streifen wir durch völlig unterschiedliche lokale Zentren der Stadt und genießen echte deutsche und internationale Kulinarik. Die Erkenntnis die bleibt: Drei Tage sind für diese Stadt viel zu kurz...

Sonntag, 5. Juni 2011

Ferlacher Horn


Meine zweite Lussari-Wallfahrt hab ich gut überstanden, deshalb kann mich Konni leicht überreden, den Sonntag vormittag zu nutzen, um einen weiteren Klagenfurter Hausberg - das Ferlacher Horn - zu besuchen. Da wir uns zu Mittag mit meinen Tennis Freunden treffen wollen, starten wir schon kurz von sechs Uhr von der Loibl-Straße (kurz nach GH Deutscher Peter). 




Bis zum Gipfel sinds knapp über 1000 HM, weil der Weg aber recht steil ansteigt, sind wir bereits kurz vor acht am Ziel. Es ist herrlich sonnig, leider ist Klagenfurt unter einem dichten Wolkenmeer versteckt und auch die felsigen Gipfel der Karawanken sind fast zur Gänze in Wolken gehüllt. 




Kurz vor dem Gipfel sehen wir eine ganze "Herde" von Gämsen, ich zähle 14 Stück, bevor sie in den Wald flüchten. Die Gipfelrast fällt auch eher kurz aus, aus dem Süden bläst ein unangenehm kalter Wind, sodass wir bald wieder aufbrechen. Kurz nach zehn sind wir wieder zu Hause und genießen unser zweites Frühstück.

Freitag, 27. Mai 2011

Mittagskogel


Konni und ich nutzen einen "freien" Freitag, um noch vor dem Eintreffen einer Kaltfront den Mittagskogel zu "besuchen". Konni war 2003 das letzte Mal hier und kann sich nur noch an die gewaltigen "Spatzen" danach erinnern. Wir fahren den Weg Richtung Bertahütte (heuer sehr gut). Vom Parkplatz gehts über die Bertahütte und den Normalweg zum Gipfel. Es ist herrlich warm und nach genau zwei Stunden stehen wir beim Gipfelkreuz. Der Blick nach Westen zeigt uns, dass auch hier oben bald regnen (oder schneien) wird, nach Osten hin ist es zwar dunstig, aber wolkenlos. 






Für den raschen Abstieg können wir noch über ein paar Schneefelder rutschen. Nach kurzer Rast bei der Bertahütte (Ein Bier/Most haben wir uns verdient) erreichen wir bald den Parkplatz. Ein Blick zurück zeigt den Gipfel nun bereits mit "Wolkenhaube", das frühe Aufstehen hat sich gelohnt.

Samstag, 21. Mai 2011

Dobratsch


Den Dobratsch über seine Südflanke zu "bezwingen", war ein schon lange gehegter Wunsch von mir. Um ja nicht in die pralle Sonne zu kommen, starten wir um 6:15 bei der Autobahn Raststätte "Südrast". Über die Gail gehts über die Eisenbahnbrücke (verboten) und danach fast eine Stunde entlang eines Forstwegs mit gemütlicher Steigung. Von disesm Weg zweigt dann ein wunderschön angelegeter Steig ab, jetzt wirds steil.




Werner, Konni und ich wandern aber fast die ganze Zeit im kühlen Wald, der Blick zu den Julischen Alpen wird immer beeindruckender. Nach knapp vier Stunden stehen wir am Gipfel und genießen unsre Jause in der Sonne. 






Der Rückweg ist ein Spaziergang, weil Werner schon am Vortag Ulli's Auto auf die Rosstratte gestellt hat - wir sind nicht unglücklich, dass wir uns den Abstieg über den steilen Steig ersparen. Als Belohnung grillt Robi für uns Forellen - mmmhhh.