Samstag, 23. Januar 2010

Stubeck

Das Klagenfurter Becken unter einer dichten Nebeldecke zurücklassend fahren wir auf den Maltaberg, wo wir uns mit Stefan und Leo treffen. In einer der schneebedeckten Kurven der Maltabergstraße müssen Eva und Paul kurz aussteigen aber schließlich erreichen wir mit etwas "glatzerten" Winterreifen unseren Tour-Ausgangspunkt. 





Die Sonne strahlt vom wolkenlosen Winterhimmel, wir starten vorbei an der Kramerhütte nordwärts Richtung Stubeck. Zuerst durch lichten Lärchenwald, nach einer Stunde haben wir Baumgrenze erreicht und sehen bereits den Stubeckgipfel vor uns.






Wir treffen etliche Tourengeher, die von der Kordon Hütte aufsteigen und sind knapp nach 10 Uhr am Stubeck (2370m). Es ist windstill und die Aussicht ist umwerfend. Im Tal liegt das Nebelmeer, wir haben Rundumblick auf die Bergwelt Nordkärntens (z.B. Hochalmspitze). Die Abfahrt ist besonders im unteren Teil herrlich, teilweise treffen wir unverspurte Hänge mit feinem Pulverschnee. Wir kehren auf der Maltaberger Alm ein, und stärken uns mit Apfelsaft, Radler und Skirennen im TV.

Donnerstag, 27. August 2009

Hochalmspitze

Mit Stefan, Leo und zwei Freuden aus Villach (der Jüngere aus Deutschland stammend) starten wir Parkplatz am Fuße des Gösskarspeichers kurz nach Tagesanbruch. Beim Aufstieg zur Gießener Hütte ist es wunderbar kühl, die Sonne beleuchtet erst die Bergspitzen.






Der weitere Weg führt uns westwärts bis zur Winkelscharte (2856m) und von dort entlang des Detmolder Grades Richtung Gipfel (3360m). Vor dem letzten, neu versicherten Gipfelanstieg müssen wir am oberen Rand das Trippkees überqueren, eine steile Gletscherflanke - Steigeisen sind hier Pflicht.







 Um 1/2 10 stehen Stefan und ich am Gipfel, die Aussicht ist (noch) durch Nebel getrübt. Aber ein bisschen Warten macht sich bezahlt, als Leo und  Freunde am Gipfel sind wird's richtig sonnig. Es folgt eine gemütliche Jause und frisch gelabt steigen wir über den Ostgrad und die "Steinernen Mandln" ab. Das berüchtigte Schneefeld darunter ist fein aufgefirnt und relativ gefahrlos zu überqueren. Der Abstieg zur Gießener Hütte stellt kein Problem mehr dar. Wir genießen ein (oder 2?) Bier und freuen uns über die gelungene Tour.

Sonntag, 2. August 2009

Bella Vista - Klettersteig

Nachdem wir den NO-Grat des Mittagskogels sozusagen mit links erklommen hatten, bechließen Eva und ich einen richtigen Klettersteig zu "machen". Gemeinsam mit Stefan fahren wir mit der Reißeckbahn in Kolbnitz bis auf eine Seehöhe von 2200m. Vom Bergrestaurant Reißeck bis zum Einsteig in den "Bella Vista" Klettersteig brauchen wir nur 45 Minuten. Die ersten 20 Meter des Klettersteigs sind gar nicht so einfach, aber für Eva kein Problem. Bei traumhaftem Wetter gehts zügig voran und bald ist der Grat erreicht. 







Die Aussicht ist atemberaubend, bei solchen äußeren Bedingungen macht das Klettern wirklich Spass. Nach circa einer Stunde folgt ein kurzer Abstieg, danach eine wunderschöne Passage im Schwierigkeitsgrad "C". Auch dieses Mal kein Problem für Eva, im Gegenteil gerade die schwierigeren Passagen machen ihr besonders Spass. 





Vom Ende des Klettersteigs bis zum Gipfel sind es nur mehr wenige Meter - jetzt gibts die wohlverdiente Jause mit Panoramablick (2774m). Der Abstieg über den Normalweg ist problemlos. Wir kehren auf der Reißeckhütte ein und um 14 Uhr fahren wir wieder ins Tal.

Freitag, 29. Juni 2007

Spitzegel Überschreitung

Die Gailtaler Alpen sind eine unterschätzte Berggruppe. Wann immer ich durch das Gailtal fahre, bin ich beeindruckt vom Spitzegel und seinen steil abfalleneden Nachbarn. Auf unserer heutigen Wanderung wollen wir das ganze Panorama einmal von oben erleben. Mit Günter und Werner starten wir um 6 Uhr am Morgen in Radnig bei Hermagor. 





Nach der Radniger Alm verlieren wir kurz den Weg, sodass wir ungewollt den Wöschacher Wipfel erklimmen. Vorbei an der Obervellacher Alm erklimmen wir den Spitzegel (2113m). Dann folgt eine lange, zum Teil schlecht markierte Wanderung den Grat entlang nach Osten.




Kriebhöhe, Vellacher Egel, Vellacher Sattel, Graslitzen heißen unsere nächsten Zwischenziele. Wir haben wunderbare Aussicht auf den Weißensee im Norden und den Pressegger See im Süden. 






Der Gratweg ist recht mühsam und wir sind hoffnungslos hinter meinem (optimistischen) Zeitplan zurück. Über die Köstendorfer Alm und den Geißrücken, vorbei an der Georgikapelle beginnt der lange Abstieg zur Windischen Höhe. Dort haben wir Günters Auto geparkt. Der Radler zischt wundebar nach mehr als 10 Stunden Wanderung.