Sonntag, 5. Juni 2011

Ferlacher Horn


Meine zweite Lussari-Wallfahrt hab ich gut überstanden, deshalb kann mich Konni leicht überreden, den Sonntag vormittag zu nutzen, um einen weiteren Klagenfurter Hausberg - das Ferlacher Horn - zu besuchen. Da wir uns zu Mittag mit meinen Tennis Freunden treffen wollen, starten wir schon kurz von sechs Uhr von der Loibl-Straße (kurz nach GH Deutscher Peter). 




Bis zum Gipfel sinds knapp über 1000 HM, weil der Weg aber recht steil ansteigt, sind wir bereits kurz vor acht am Ziel. Es ist herrlich sonnig, leider ist Klagenfurt unter einem dichten Wolkenmeer versteckt und auch die felsigen Gipfel der Karawanken sind fast zur Gänze in Wolken gehüllt. 




Kurz vor dem Gipfel sehen wir eine ganze "Herde" von Gämsen, ich zähle 14 Stück, bevor sie in den Wald flüchten. Die Gipfelrast fällt auch eher kurz aus, aus dem Süden bläst ein unangenehm kalter Wind, sodass wir bald wieder aufbrechen. Kurz nach zehn sind wir wieder zu Hause und genießen unser zweites Frühstück.

Freitag, 27. Mai 2011

Mittagskogel


Konni und ich nutzen einen "freien" Freitag, um noch vor dem Eintreffen einer Kaltfront den Mittagskogel zu "besuchen". Konni war 2003 das letzte Mal hier und kann sich nur noch an die gewaltigen "Spatzen" danach erinnern. Wir fahren den Weg Richtung Bertahütte (heuer sehr gut). Vom Parkplatz gehts über die Bertahütte und den Normalweg zum Gipfel. Es ist herrlich warm und nach genau zwei Stunden stehen wir beim Gipfelkreuz. Der Blick nach Westen zeigt uns, dass auch hier oben bald regnen (oder schneien) wird, nach Osten hin ist es zwar dunstig, aber wolkenlos. 






Für den raschen Abstieg können wir noch über ein paar Schneefelder rutschen. Nach kurzer Rast bei der Bertahütte (Ein Bier/Most haben wir uns verdient) erreichen wir bald den Parkplatz. Ein Blick zurück zeigt den Gipfel nun bereits mit "Wolkenhaube", das frühe Aufstehen hat sich gelohnt.

Samstag, 21. Mai 2011

Dobratsch


Den Dobratsch über seine Südflanke zu "bezwingen", war ein schon lange gehegter Wunsch von mir. Um ja nicht in die pralle Sonne zu kommen, starten wir um 6:15 bei der Autobahn Raststätte "Südrast". Über die Gail gehts über die Eisenbahnbrücke (verboten) und danach fast eine Stunde entlang eines Forstwegs mit gemütlicher Steigung. Von disesm Weg zweigt dann ein wunderschön angelegeter Steig ab, jetzt wirds steil.




Werner, Konni und ich wandern aber fast die ganze Zeit im kühlen Wald, der Blick zu den Julischen Alpen wird immer beeindruckender. Nach knapp vier Stunden stehen wir am Gipfel und genießen unsre Jause in der Sonne. 






Der Rückweg ist ein Spaziergang, weil Werner schon am Vortag Ulli's Auto auf die Rosstratte gestellt hat - wir sind nicht unglücklich, dass wir uns den Abstieg über den steilen Steig ersparen. Als Belohnung grillt Robi für uns Forellen - mmmhhh.

Montag, 25. April 2011

Kraiger Schlösser


Traditionelle Ostermontagswanderung: Mit Gernot, Uschi und Kindern erwandern wir heuer den Kraiger Schlösserweg - quasi ein Pflichtprogramm für jeden kulturinteressierten Kärntner. 








Wir treffen uns im Zentrum von Kraig und wandern (bzw. fahren mit dem Rad) in westlicher bzw. südwestlicher Richtung über Einöd zu den Schössern Niederkraig und Hochkraig. Beide Schlösser kann man aufgrund der Einsturzgefahr nicht betreten, bei Zweiterem tun wir es trotzdem und genießen eine herrliche Aussicht.





Kaum mehr als eine halbe Stunde weiter im Westen erreichen wir das Schloss Frauensteien ein sehr gut erhaltenes spätmittelalterliches Schloss, das wir leider nur von außen bewundern können. Hier verzehren wir unsere Jause und gut gestärkt machen wir uns auf den Rückweg. 




Wir umruden den Freiberg (nördlich) und den Kulm (südlich) und erreichen Seebichl am Südufer des Kraiger Sees. Über Einöd gehts zurück nach Kraig, wo wir unsere Wanderung im Gastgarten des Gasthof Matschnigg ausklingen lassen.

Samstag, 9. April 2011

Gorisca Brda

Ein Frühsommerausflug in die Gorisca Brda. Bei 24°C starten Konni und ich am Freitag Nachmittag Richtung Slowenien. Ziel ist die Gorisca Brda, wo wir ein Quartier für einen Familienausflug im Herbst 2011 finden wollen. Die Anreise dauert ein bisschen länger als geplant, weil ich in Udine Nord von der Autobahn abfahre und mit viel Orientierungstalent den wohl umständlichsten Weg nach Cividale finde. Von dort ist es dann nicht mehr weit in die Brda und nach knapp nach der Slowenischen Grenze finden wir unser Quartier beim Weinbauern Kabaj-Morel ind Slovrenc.





Nach einem Begrüßungsachterl machen wir uns auf den Weg, um noch vor dem Abendessen die nähere Umgebung zu erkunden. Durch blühende Pfirsich Plantagen und Weingärten, in welchem die ersten Weinblätter hervorkommen gelangen wir nach Dobrovo, den Hauptort der Brda.



Im Gastgarten eines Landgasthofes machen wir eine kurze Pause (wunderbarer Weißwein) bevor wir unsere Weinbergwanderung fortsetzen. Bei Sonneuntergang sind wir zurück in unserem Quartier, wo uns ein herrliches Menü erwartet. Am nächsten Morgen setzen wir unsere Erkundungstour fort.






Nach opulentem Frühstück fahren wir zuerst ins malerische Dörfchen Smartno und danach besteigen wir einen Aussichtsturm in der Nähe von Gonjace. In Medana finden wir dann einen Gasthof – Belica, wo wir im Herbst unsere Familienfeier abhalten wollen. Bevor wir die Brda Richtung Görz verlassen, kaufen wir natürlich noch ein paar Liter Wein, damit wir uns leichter an diese herrliche Gegend erinnern…

Samstag, 12. März 2011

Jufen

Die Frühlinstemperaturen motivieren Konni und mich eine kleine Bergwanderung zu unternehmen. Ziel ist der Jufen (1802m) unweit der Lammersdorfer Hütte oberhalb des Millstätter Sees. Die Mautstrasse ist zwar geöffnet aber tweilweise so eisig, dass wir bei der zweiten Kehre parken müssen. Nach einer Stunde erreichen wir die Hütte und 20 Minuten später den Jufen. 







Leider ist es kühler und schneereicher als wir es uns erhofft haben. Nach einer kurzen Rast mit Jause bei der Hütte steigen wir bald wieder ab - es einfach zu kalt hier.

Sonntag, 6. März 2011

Wien

Lang geplant und mehrmals verschoben ist es uns gelungen ein Kultur-Wochenende in Wien zu verbringen. Ganz gemütlich per Zug(etwas voll) reisen wir am Freitag an und starten mit "Wein-Kultur" beim Heurigen in Neustift (Mit Konnis Verwandten - sehr nett). 




Am Samstag dann zur Schiele Austellung ins Untere Belvedere(sehenswert) und Besichtigung der Großbaustelle zu neuen Wiener Zentralbahnhof (beeindruckend). Dazwischen ein bisschen im Kaffehaus hocken (Cafe Museum) und gut wienerisch essen(Blunzgröstl, Weinbeuschel,..). Ein Kinobesuch und ein bisschen Einkaufen runden das Programm ab. Alles in allem - entspannend.