Samstag, 5. Februar 2011

Hochobir


Kein Neuschnee weit und breit, der Skitourenwinter läßt ein bisschen zu wünschen übrig. Konni und ich nutzen die frühlingshaften Temperaturen um eine Wanderung auf den Hochobir zu unternehmen. In Klagenfurt hats -5°C bei der Eisenkappler Hütte in 1550m Seehöhe schon +7°C. Wir sind viel zu warm angezogen und stapfen durch den firnweichen Schnee zum Gipfel. Unterwegs gibt es jede Menge apere Stellen und nach einer guten Stunde erreichen wir den Obir-Gipfel. Leichter Westwind und traumhafte Aussicht.






Bei Abstieg beobachten wir zwei Gruppen der Bergrettung, die dieses Wochenende für eine intensive Übung zu nutzen scheint. Als wir vorüberwandern erklärt Gernot Koboltschnig gerade den richtigen Umgang mit der Lawinensonde. 






Bald erreichen wir wieder die Hütte, die zu unserer Überaschung an diesem Wochenende geöffnet ist. Wir laben uns an einer herrlichen Fritattensuppe und einem Riesen-JausenBrot(natürlich gibts auch Most und Bier). Um halb vier sind wir wieder zu Hause und die Wandersaison 2011 hat wirklich gut angefangen...

Sonntag, 16. Januar 2011

Lussari und Verditz


Wir nutzen den 3-Königstag, um wieder einmal auf den Monte Lussari zu gehen. (Gut so, denn jetzt ist der Schnee am Pilger-Weg angeblich schon stark weggetaut.) Mit Leo, Peter, Gerhard und Paul starten wir um 9 bei der Liftstation bei angenehmen -5°C (in Klagenfurt waren es noch -13°C) und erreichen den Gipfel knapp vor 11 Uhr. 




Danach kehren wir bei Adi sein, der uns wie üblich mit einem Witz begrüßt. Feine Spaghetti, Salat und Rotwein füllen unsere Kohlenhydratspeicher sofort wieder auf. Zur Verdauung hat Peter ein Stamperl Pfau-Schnaps mit.



Die heurige, schon legendäre Tennis-Skitour führt uns wieder einmal auf den Verditz. Grund dafür ist einerseits der fehlende Schnee, andererseits die Kulinarik der Schwarzsee-Hütte, die uns auch heute wieder überzeugt. Neben den Tennis-Freunden Robi, Hannes, Gerhard und Gernot haben sich auch Helga und Lukas angeschlossen. Nachdem die "Normalroute" durch den Wald südlich der Skipiste im unteren Bereich leider schneefrei ist, steigen wir am Rand der Skipiste bergan. Bei fast wolkenlosem Wetter sind wir um ca. 11 Uhr bei der Hütte, wo wir uns mit Fleischnudel, Knödelsuppe, Apfelstrudel.... laben.








Dort treffen wir auch ein paar Bekannte, unter anderem Robert aus Afritz und Hannes aus Krumpendorf. Um 1/2 drei bin ich wieder zu Hause - ein echt gemütlicher Ausflug.

Dienstag, 28. Dezember 2010

Dezemberskitouren

Dobratsch:
Nachdem heuer zwar bereits Ende November wirklich viel Schnee fiel, dauerte es doch bis nach Weihnachten, bis wir die Skitourensaison eröffnen konnten. Mit Eva, Paul und Günter starteten wir bei schattigen -8°C in Heiligengeist, um (wie mindest 200 andere Tourengeher) auf den Dobratsch zu gehen. Der wolkenlose Himmel half uns über den schattigen Steilhang, bald danach waren wir in der Sonne. Günter und Paul als Dobratsch-Neulige fanden den "10er" nicht und gingen daher fast bis zum neuen Gipfelhaus. Auf der Rosstratte kehrten wir auf eine Fritattensuppe bzw. Kaiserschmarren ein. 






Verditz:
Gut aufgewärmt von der Dobratsch-Tour gings dann am Tag drauf zur Schwarzseehütte (Verditz), bei ähnlichen äußeren Bedingungen. In der Früh eiskalt, aber in der Sonne schon recht angenehm. Paul und Polti waren nicht zu halten und waren nach kaum mehr als 1,5 h am Ziel. Die anderen (Robi, Jakob, Martina, Peter & ich) kamen in mehr oder wenigen kurzen Abständen zur Hütte, wo wir kulinarisch (wie immer) verwöhnt wurden. Was auffiel, ist die große Anzahl der Tourengeher, die die gemütliche Hütte besuchten. Die Abfahrt über die Kunstschneepiste war weniger toll, trotzdem eine feine "Unschuldige-Kinder-Tour".









Sonntag, 12. Dezember 2010

Wir ziehen um

Heute übersiedeln wir nach Klagenfurt. Nach etwas mehr als 15 Jahren in Schiefling haben wir uns entschlossen, wieder in die Stadt zu übersiedeln. Die Zeit in Schiefling war wirklich schön, unsere beiden Kinder sind hier groß (und flügge) geworden - nun drängen sie in die Welt. Unser Haus in Schiefling haben wir zwei sympathischen jungen Menschen aus der Steiermark verkauft. Wir ziehen in eine Wohnung in Klagenfurt, werden aber sicher zu unseren vielen Freunden in Schiefling weiterhin guten Kontakt halten.





Sonntag, 10. Oktober 2010

Herbstwanderung

Unsere "traditionelle" Herbstwanderung geht heuer aufs Goldeck. Mit Uschi, Gernot, Maxi und Felix fahren wir auf der Goldeck-Panoramastraße bis zum Parkplatz Seetal. Es ist sonnig aber recht frisch und so wandern wir flott Richtung Goldeckgipfel. Die Farben der Natur sind heute beinahe kitschig, strahlend blauer Himmel und die Vegetation von gelb bis leuchtend rot. Wir lassen den Goldeckgipfel rechts liegen und wandern weiter Richtung Isi-Mountain.





Das Gipfelkreuz (Stefan, das ist eine Herausforderung) ist leider verschwunden, Gernot und ich erinnern uns an die Errichtung in den 1980er Jahren. Danach suchen wir uns ein sonniges Plätzchen und stärken uns erst einmal. 






Jetzt beginnt der steile Abstieg zur Kapeller Hütte, wo wir uns ein Bierchen genehmigen, bevor wir den Rückweg zum Parkplatz antreten. Den Kaffee trinken wir auf einer Sonnenterasse in Hochegg.

Samstag, 9. Oktober 2010

Reisseck

Endlich haben wir "stabileres" Herbsthochdruckwetter bekommen. Wir entfliehen dem Nebel im Klagenfurter Becken und unter Ausnutzung unserer Kärnten-Card fahren Konni und ich mit der Reisseckbahn auf ca. 2200m. Hier oben ist es sonnig und angenehm warm. Nach zweistündiger Wanderung sind wir heute die Ersten am Gipfel des Reissecks und wir genießen das traumhafte Panorama - und unsere Jause. 








Nach dem gemütlichen Abstieg verbringen wir noch eine sonnige Stunde auf der Terasse der Reisseckhütte, um 14:40 gehts wieder talwärts.

Sonntag, 12. September 2010

Istanbul

Sechs Tage Istanbul - ein spontan geplanter Städtetrip mit Paul zum Abschluss der Sommerferien. Wir fliegen von Brnik direkt nach Istanbul(Atatürk Fluhafen), das Flugzeug ist nur zur Hälfte gefüllt. Wir kommen am frühen Abend an, mit Metro und Straßenbahn gehts direkt in die Altstadt zu unsrem Hotel. Es ist herrlich warm (ca. 26°C) und die Straßen sind überfüllt mit Menschen. Das Geschäftsleben ebbt erst nach 21 Uhr merklich ab. Unser erstes Dürüm ist eher entäuschend, das sollte sich aber stark ändern.
 



Gut vorbereitet besichtigen wir natürlich die touristischen Highlights der 12 Mio. Metropole. Dazwischen bleibt aber genügend Zeit für einen gemütlichen Cay in einer tausenden Teestuben der Stadt. Die Köstlichkeiten der türkischen Küche lernen wir jeden Tag besser kennen, der abendlichen Besuch einer Baklaveria wird zum Ritual. Etwas überraschend fällt unser Besuch genau mit dem Ende des Ramadan zusammen, das mit dem 3tägigen Zuckerfest gefeiert wird an welchem aber auch viele Geschäfte und Museen geschlossen bleiben.